Bald ist Weihnachten... entgeht in Mitteleuropa, oder zumindest in Europa wohl kaum jemanden, wenn man an die unzähligen Dekorationen in der Innenstadt Wiens denkt oder auch an die geschmückten Bäume, die schon Mitte November in den Schaufenstern zu sehen sind.
Ich mag Weihnachten nicht, zumindest nicht die Wochen davor, denn es geht nicht mehr um Besinnlichkeit, es geht nicht mehr um Freude auf die Geburt Christe und es geht auch nicht um das Zusammensein mit der Familie- alles, was im Vordergrund zu stehen scheint, ist Konsum und Zwang, dass das Fest so schön wie möglich wird.
Ich hatte insegeheim gehofft, diesem ganzen zu entkommen, indem ich meine Religion wechsle... auch wenn das mit Sicherheit nicht der Grund war, warum ich das getan habe. Aber leider habe ich mich geirrt- es ist immer noch so, wie es immer war, mit einem großen Unterschied: jetzt bekomme ich immer, wenn ich über die Dekoration oder den Ablauf bei uns zu Hause mitreden will, zu hören, es könne mir doch eigentlich egal sein, wo ich doch nicht mehr Christ bin, aber auf der anderen Seite sind alle böse, wenn ich nicht bei den Vorbereitungen helfe! Soll es mir nun egal sein? Soll ich nur helfen und meinen Mund halten? Hat dieses Fest nicht einen verbindenden Charakter auch unter den Religionen, der uns verbinden sollte und nicht hervorheben, dass ich anders bin im Glauben, als meine restliche Familie?
Ich verstehe das nicht!
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1 Kommentar:
Hm, das ist sicher nicht einfach, aber vielleicht ist das eine Prüfung. Versuche es unter einen Hut zu bekommen. Denk nicht an die schlechten Seiten von Weihnachten, sondern an die guten. Bring diese Stimmung mit ins Haus. Lasst euch Zeit. Es wird schon.
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