Montag, 24. Dezember 2007

Regenbogenspiralen an Weihnachten

Regenbogenspiralen sind eine tolle Sache- für heute das Beste Geschenk, das ich bekommen habe! (ok, bei uns ist Weihnachten heuer mehr oder weniger ausgefallen und es war auch gar nicht als Weihnachtsgeschenk gedacht, aber egal)
Mit Regenbogenspiralen kann man seine Kindheit wieder entdecken..diese Faszination, die von ihnen ausgeht! Wie schön die Farben ineinander übergehen, einmal rot, dann gelb und schlußendlich grün- das hat schon was!!
Und man kann so viele Dinge damit anstellen! In die Länge ziehen, zusammenfallen lassen, Leute damit abschießen, sie fotographieren, Bogen fahren und ähnliche Dinge! Regenbogenspiralen halten einen bei Laune, sie sind eine Unterhaltung in jeder Lebenssituation und man kann sie sogar benennen: "Hallo, mein Name ist Flubbi und ich bin eine Regenbogenspirale!!"

Sonntag, 23. Dezember 2007

Freunde

"Freunde kann man sich aussuchen..." Durchaus ein wahrer Satz, aber dennoch- bedingt es nicht immer schon von Anfang an unsere gesellschaftliche Situation, mit welchen Leuten wir erst gar nicht in Berührung kommen oder folgt aus einem bestimmten Freundeskreis nicht, dass man Leute kennenlernt, die ähnlich sind, die ähnliche Interessen haben etc.?
Und selbst wenn man sich jeden beliebigen Menschen als Freund nehmen kann, wie ist das dann mit der Freundschaft? Was bedingt sie, was macht sie aus?
Ist Freundschaft ein tiefes inneres Verständnis, ohne dass man mit der Person Stunden um Stunden reden musste, ist es jemand, dem man all seine Gedanken und Gefühle mitteilt, ist es jemand, der sofort da ist, wenn man ihn braucht?
Können Freunde auch jene sein, die man gar nicht persönlich kennt, sondern nur über das Internet?
Und wenn jemand ein Freund ist, was kann man dann erwarten? Ich erwarte Wertschätzung und Respekt und auch das Gefühl, für den anderen auch wichtig zu sein- wenn man das nach Jahren von guter Freundschaft nicht mehr bekommt, tut das weh. Was tut man da- es ist ok, es eine Zeit lang einzustecken und sich verletzen zu lassen, nur irgendwann kann man nicht mehr und ist es dann in Ordnung, auch die besten Freundin anzuschreien, den Frust abzubauen und vielleicht den anderen damit vor den kopf stoßen? Oder sollte man weiterhin still sein und hoffen, es würde wieder besser werden, in der Erwartung, der Andere merkt, dass es nicht ok ist, so wie es läuft??

Freunde... jene, die sich um dich sorgen, die sich kümmern und dich lieben und bei denen du weißt, dass du auf sie zählen kannst- bei denen du auch bereit bist, es gerne auf die gleiche Weise zurückzugeben. Und sie müssen nicht in der selben Stadt, nicht in dem selben Land oder auf dem selben Kontinenten leben, um da zu sein- Freundschaft verbinden weltweit!

Dienstag, 18. Dezember 2007

Forgot

Ach ja, hab ich ganz vergessen- ich werd berühmt, mein erster Artikel als zukünftige Journalistin ist erschienen, ganz neu und druckfrisch!! :-)

http://www.dieuniversitaet-online.at/beitraege/news/tunesienexkursion-moscheen-kamele-und-opuntien/10.html .

Juhuu....

Fertig mit dem ersten Studienabschnitt, fertig mit dem ersten Studienabschnitt!! Haha, es geht in die zweite Phase, jipiiiieeee!

Sonntag, 16. Dezember 2007

Wo...

Eben warst Du noch da.. ich habe Dich gesehen, wie einen Schatten durch Regenschleier nahm ich Dich war- eben warst Du noch da. Doch nun, ich kann Dich nicht finden, solang ich auch suche, Dich rufe und meine Umgebung durchlaufe!
Wo bist Du hingegangen, wo versteckst Du Dich? Siehst Du nicht, wie verweifelt Du gebraucht wirst? Wo bist Du hingegangen, warum kann ich Dich nicht finden?
Dein Bild ist meinem Herzen, doch meinen Augen bist Du entschwunden.. für immer?

Freitag, 14. Dezember 2007

Religionen und Traditionen

Bald ist Weihnachten... entgeht in Mitteleuropa, oder zumindest in Europa wohl kaum jemanden, wenn man an die unzähligen Dekorationen in der Innenstadt Wiens denkt oder auch an die geschmückten Bäume, die schon Mitte November in den Schaufenstern zu sehen sind.
Ich mag Weihnachten nicht, zumindest nicht die Wochen davor, denn es geht nicht mehr um Besinnlichkeit, es geht nicht mehr um Freude auf die Geburt Christe und es geht auch nicht um das Zusammensein mit der Familie- alles, was im Vordergrund zu stehen scheint, ist Konsum und Zwang, dass das Fest so schön wie möglich wird.
Ich hatte insegeheim gehofft, diesem ganzen zu entkommen, indem ich meine Religion wechsle... auch wenn das mit Sicherheit nicht der Grund war, warum ich das getan habe. Aber leider habe ich mich geirrt- es ist immer noch so, wie es immer war, mit einem großen Unterschied: jetzt bekomme ich immer, wenn ich über die Dekoration oder den Ablauf bei uns zu Hause mitreden will, zu hören, es könne mir doch eigentlich egal sein, wo ich doch nicht mehr Christ bin, aber auf der anderen Seite sind alle böse, wenn ich nicht bei den Vorbereitungen helfe! Soll es mir nun egal sein? Soll ich nur helfen und meinen Mund halten? Hat dieses Fest nicht einen verbindenden Charakter auch unter den Religionen, der uns verbinden sollte und nicht hervorheben, dass ich anders bin im Glauben, als meine restliche Familie?

Ich verstehe das nicht!

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Film

Gestern hatten wir wieder Seminar an der Uni.. Modern-arabisches-Literaturwissenschaftliches Seminar. Wir haben dort in den letzten Wochen einen Text zu übersetzen gehabt, in dem es um einen Beduinen und sein Kamel ging. Diese beiden Gefährten haben wir auf ihrem Weg durch die Wüste begleitet, wo sie Gazellenherden haben weiden sehen und der Beduinen schlußendlich dem Durst erlegen ist und sein Kamel alleine ins Lager zurückgekehrt ist.
Irgendwann kam auch eine Stelle vor, wo beschrieben wird, wie der Beduine in der Wüste Brot bäckt und ich hatte das Glück, das in Tunesien auch beobachten zu können! Jedenfalls haben wir uns dann gestern einen Film darüber angeschaut, Aufnahmen, die wir in der Sahara vor ein paar Wochen gemacht haben- und ich wurde soo traurig, so voller Sehnsucht, ich hätte weinen können!

Mir fehlt kaum etwas mehr, als die ruhigen Dünen, die Sonne und der Sand der Sahara! Kann es sein, dass manche von uns Menschen einfach in einem Land geboren werden, in das sie nicht gehören, dass ihre Seele in ganz anderen Teilen der Welt beheimatet ist? Und dass ein Aufenthalt in diesem Land Wunden hinterlässt, die nur geheilt werden können, indem man zurückkehrt?

Dienstag, 11. Dezember 2007

Kontinente

Das hat etwas komisches mit Kontinenten... Sie befinden sich alle auf dem selben Planten, jeder von ihnen wird vin uns bewohnt, von uns Menschen und dennoch- wir denken, wir sind anders, weil wir nicht vom selben Teil der Welt stammen. Wir denken, wie können nicht miteinander klar kommen, weil wir einen anderen Hintergrund haben. Wir bekämpfen uns, weil wir denken, es können nicht alle Gut sein, doch wer definiert, was gut ist?
Kontinente machenso viel aus- sie verbinden, sie sind voneinander abhängig und doch bilden sie Barrieren, über die Freundschaft unmöglich zu sein scheint und die uns Urteile bilden lässt, über jene, die nicht auf "unserem Teil" der Welt leben.
Aber waren sie nicht einmal alle eine Landmasse, gehörten wir nicht einmal alle zusammen? Wieso ist das jetzt anders, wieso diese Angst, diese Distanzen, diese Hindernisse und Zweifel?

Liegt es wirklich an den Kontinenten, die es schwer oder unmöglich machen, den Raum zu überwinden oder ist es doch unsere innere Sperre, die es verursacht?

Sonntag, 9. Dezember 2007

Es gibt immer ein erstes Mal

Also, es ist soweit.. auch ich habe einen Blog erstellt! Wozu das gut sein wird, weiß ich noch nicht- vielleicht auch zu gar nichts, aber ich fand es spannend, mich da jetzt ein wenig herumzuspielen!
Danke an die Person, die mich seit ein paar Tagen versucht zu überreden, dass ich das hier mache- Bravo, du hast es geschafft!! ;-)
Hm, ich werde mich noch ein wenig hier herumspielen, vermutlich verhaue ich dann alles, aber so ist das, wenn man keine Ahnung von all dem hier hat.
Wie auch immer, have fun derweil einmal!