Gestern hatten wir wieder Seminar an der Uni.. Modern-arabisches-Literaturwissenschaftliches Seminar. Wir haben dort in den letzten Wochen einen Text zu übersetzen gehabt, in dem es um einen Beduinen und sein Kamel ging. Diese beiden Gefährten haben wir auf ihrem Weg durch die Wüste begleitet, wo sie Gazellenherden haben weiden sehen und der Beduinen schlußendlich dem Durst erlegen ist und sein Kamel alleine ins Lager zurückgekehrt ist.
Irgendwann kam auch eine Stelle vor, wo beschrieben wird, wie der Beduine in der Wüste Brot bäckt und ich hatte das Glück, das in Tunesien auch beobachten zu können! Jedenfalls haben wir uns dann gestern einen Film darüber angeschaut, Aufnahmen, die wir in der Sahara vor ein paar Wochen gemacht haben- und ich wurde soo traurig, so voller Sehnsucht, ich hätte weinen können!
Mir fehlt kaum etwas mehr, als die ruhigen Dünen, die Sonne und der Sand der Sahara! Kann es sein, dass manche von uns Menschen einfach in einem Land geboren werden, in das sie nicht gehören, dass ihre Seele in ganz anderen Teilen der Welt beheimatet ist? Und dass ein Aufenthalt in diesem Land Wunden hinterlässt, die nur geheilt werden können, indem man zurückkehrt?
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1 Kommentar:
Wow, ich wusste zwar, dass es dir gefallen hat, aber nicht dass du so sehr dran hängst! Vielleicht solltest du im Sommer für ein Monat dorthin gehen. Deinen Träumen nachgehen. Leben. Schauen ob es wirklich komplett zu dir passt. Dann kannst du nach deinem Studium ja vielleicht übersiedeln. Würde dich aber sehr vermissen. Hab dich lieb.
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